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Eine kurze Einführung in das Klima der Erde |
| Diese Seite gibt eine
kurze Einführung in das Klima der Erde. Erst wird der globale Energiehaushalt
beschrieben und dann, als Antwort darauf, das Zirkulationssystem der Erde.
In dieser Abhandlung wird das Klimasystem als Wärmepumpe
angesehen, die die Wärme von den Tropen nimmt und Richtung Nord-/Südpol
pumpt. Die Einführung ist in folgende Abschnitte unterteilt:
- Energiehaushalt
- Globales atmosphärisches
Zirkulationssystem
- Meereszirkulation
- Atmosphäre - Meer - Wechselwirkung
- Treibhauseffekt
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Für jeden ausgeglichenen Haushalt gilt: was eintritt, muss dem
gleichkommen was herausgeht. Im Fall von Planeten, welche die Sonne umkreisen,
bedeutet dies, dass die eintretende Sonnenstrahlung der austretenden Strahlung
gleich sein muss. Anderenfalls würde der Planet entweder heißer
oder kälter werden. Ein wesentlicher Gesichtspunkt des Klimasystems
ist, den globalen Energiehaushalt auszugleichen.
Stellen Sie sich einen Sonnenstrahl vor, der am Äquator auf die
Erde trifft, wie in Abb. 1. gezeigt.
Der Strahl hat ungefähr einen rechten Winkel zur Erdoberfläche,
so ist der Betrag, über den er sich auf der Erde erstreckt (Fläche
a), der gleiche wie die Breite des Strahls. Näher zu den Polen hin
bedeckt ein Strahl gleicher Breite einen viel größeren Betrag
der Erde (Fläche b), weil er unter einem anderen Winkel zur Erdoberfläche
ankommt. Dies bedeutet, dass die Erdoberfläche in den Tropen pro
Flächeneinheit mehr Energie erhält als an den Polen. In ähnlicher
Weise, mittags, wenn die Sonne ihren höchsten Stand hat, beleuchtet
ein Sonnenstrahl von gewisser Größe eine kleinere Fläche
als im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung, wenn die Sonne tiefer
am Himmel steht. Deshalb fühlt sich die Sonne um die Mittagszeit
am wärmsten an.
Abbildung 1. Sonneneinstrahlung erreicht die Erdoberfläche
an den Polen unter einem anderen Winkel als am Äquator. Folglich
ist die Fläche, die der Strahl bedeckt, am kleinsten am Äquator
und wird größer zu den Polen hin (Fläche b ist größer
als Fläche a), d.h. die Erde bekommt am Äquator mehr Wärme
pro Flächeneinheit als an den Polen.
Ein Teil der eintretenden Sonnenenergie (vorwiegend ultraviolett, sichtbares
Licht und kurzwelliges Infrarot) wird durch die Atmosphäre direkt
in das Weltall zurück reflektiert oder gestreut und ein Teil wird
von der Erde absorbiert (siehe Abb.
2). Nachdem die Strahlung absorbiert ist, sendet die Erdoberfläche
diese Energie bei einer längeren Wellenlänge in Form von Wärmestrahlung
(Wärme) wieder aus.
Abbildung 2. Der jährliche Wärmehaushalt
der Erde. Alle Werte sind in W/m2S (Watt pro Quadratmeter)
ein Maß für die Energie. Von der eintretenden Energie werden
49% (168 geteilt durch 342) durch die Erdoberfläche absorbiert. Diese
Wärme wird in den verschiedensten Formen in die Atmosphäre zurückgegeben
(z.B. Verdampfungsprozesse und Wärmestrahlung). Der größte
Teil dieser zurück verstreuten Wärme wird durch die Atmosphäre
absorbiert, die sie dann sowohl nach oben und nach unten wieder ausstrahlt.
Ein Teil geht im Weltall verloren und ein Teil verbleibt im Klimasystem
der Erde. Dies ist es, was den Treibhauseffekt
aktiviert[Abbildung bearbeitet von Kiehl & Trenberth, 1997].
Abb. 3 zeigt, wie die Verteilung
der eintretenden Sonnen- (Kurzwelle) und austretenden (Langwelle) Erdstrahlung
mit der Breite (Entfernung vom Äquator) variiert. Die Tropen sind,
zusammengenommen, Absorber der Energie, weil der absorbierte Betrag von
Sonnenenergie größer ist als der Betrag an austretender Erdstrahlung.
Und umgekehrt, die Pole sind Emittierer. Dies sollte bedeuten, dass die
Tropen ständig aufheizen und die Pole abkühlen, aber dies ist
nicht der Fall. Deshalb muss die Erde ununterbrochen Wärme von den
Tropen zu den Polen pumpen: sie ist eine Wärmemaschine. Die Strömungen
der Erdatmosphäre und Meere
ist der vorherrschende Pumpmechanismus. Sie befördern ungefähr
den gleichen Betrag an Energie vom Äquator zu den Polen.
Abbildung 3. Kurzwellenstrahlung (von der Sonne)
und Langwellenstrahlung (Wärme von der Erde ausgestrahlt) variieren
mit der Breite. Der Unterschied zwischen den beiden zeigt, dass die Erde
in den Tropen, beide zusammen genommen, ein Energieabsorber ist (d.h.
absorbierte Energie > austretende Energie), und in den Polarzonen emittiert
(austretende Energie > absorbierte Energie). Dies ist ein Schaubild,
das zonare mittlere Strahlung darstellt; d.h. es zeigt wie die Strahlung
sich mit der Breite
verändert, jedoch nicht mit der Länge
. Man stelle sich einen Kreis um den Erdball auf jeder Breite vor, die
Strahlung wurde um den Kreis herum gemittelt, weil in diesem Fall die
Schwankung mit der Länge weniger interessant ist als mit der Breite.
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Die Zirkulation der Atmosphäre ist ungefähr für 50% des
Energietransportes von den Tropen zu den Polen verantwortlich. Der Grundmechanismus
funktioniert sehr einfach: warme Luft steigt in den Tropen auf (Konvektion),
wobei der Druck an der Oberfläche reduziert wird und weiter oben
erhöht. Dies zwingt die Luft, in höheren Regionen sich in Richtung
Pole auszudehnen und in niedrigeren Ebenen angesaugt zu werden. Wenn die
warme, sich polwärts bewegende Luft in Gebiete mit weniger eintretender
Sonnenstrahlung gelangt, kühlt sie ab und sinkt und vollendet somit
den Kreislauf.
Wenn die Erde sich nicht drehen würde, dann würden wir dieses
sehr einfache Schema sehen: heiße Luft würde in den Tropen
aufsteigen, sich vom Äquator wegbewegen, allmählich abkühlen,
in höheren Breiten in Polnähe sinken und zum Schluss dicht an
der Oberfläche wieder Richtung Äquator strömen (siehe Abb. 4).
Abbildung 4. Wenn die Erde nicht rotieren würde,
würde tropische Luft aufsteigen, sich Richtung Pole bewegen, abkühlen
und sinken, bevor sie zum Äquator zurückkehrt. Die vorherrschende
Strömung in allen Höhen würde entlang den Längengraden
sein.
Aber das Rotieren der Erde kompliziert die Dinge. Damit ein gegebener
Punkt auf der Erdoberfläche eine volle Drehung macht, muss er am
Äquator eine weit größere Strecke zurücklegen (2π
mal dem Erdradius [6371 km]) als bei mittleren Breiten, und an den Polen
braucht er sich überhaupt nicht fort zu bewegen, sondern nur rotieren.
Geschwindigkeit ist definiert als eine Strecke dividiert durch Zeit, d.h.
für eine volle Rotation in 24 Stunden bedeutet dies, dass die Geschwindigkeit
der Erdoberfläche am Äquator am größten ist und mit
zunehmender Breite abfällt.
Man stelle sich nun eine Kanonenkugel vor, die vom Äquator Richtung
Norden abgefeuert wird. Zusätzlich zu ihrer nordwärts gerichteten
Geschwindigkeit hat die Kanonenkugel dieselbe ostwärts gerichtete
Geschwindigkeit wie die Erde, von der sie abgeschossen wurde. Aber, indem
sie sich weiter nach Norden fortbewegt, bewegt sich die Erde unter ihr
langsamer als sie sich am Äquator bewegt hatte. So scheint es, dass
die Kanonenkugel im Flug nach Osten treibt (wie unten in Abb. 5 gezeigt). Dies wird nach dem französischen
Physiker Gustave Gaspard Coriolis die Coriolis-Wirkung
oder Coriolis-Kraft genannt. Er entdeckte diese im Jahre
1835. Die Coriolis-Kraft ist der Grund, warum die in höheren Ebenen
sich polwärts bewegende Luft (Wind!) von Westen nach Osten weht,
während die zum Äquator hin dicht an der Erdoberfläche
wehenden Winde von Osten nach Westen wehen. In den Tropen sind diese Ostwinde
als Passate bekannt.
Abb. 5. Animation, die Coriolis-Kraft darstellend.
Das Auge auf den weißen Punkt gerichtet halten (möglicherweise
aufs Weihnachtsmann), der aus der Sicht eines feststehenden Betrachters
über dem Nordpol (in diesem Fall, Sie) in einer geraden Linie über
die Seite nach oben läuft. Aber aus der Perspektive eines Betrachters
auf der (rotierenden) Erde scheint der Punkt nach rechts abzulenken.
Im Fall der Atmosphäre bedeutet dies, dass polwärts sich bewegende
Winde immer größer werdende westliche Geschwindigkeit erlangen.
Dies hat seinen Höhepunkt in den subtropischen Jetstreams, wo die
Luftgeschwindigkeit in der oberen Troposphäre typischerweise bei
40m/s liegen. Mit solch großen vertikalen Geschwindigkeitsgradienten
wird die Luft instabil und es entwickeln sich Wellen in der westlichen
Strömung. Wir erleben diese als die Tiefdrucksysteme, die regelmäßig
über Nordeuropa hinziehen. Diese Systeme mischen die Luft, was zur
Folge hat, dass kalte Luft zum Äquator und warme Luft Richtung Pole
befördert wird. Ihre zusammengenommene Wirkung ist der Transport
von Wärme Richtung Pole, sie bauen die sogenannte Ferrell
Cell auf, die in entgegengesetzter Richtung zur Hadley
Cell rotiert.
In den Polarzonen ist das Zirkulationsschema sehr ähnlich der Hadley
Cell und wird Polar Cell genannt. Sie wird durch den
Aufstieg warmer Luft und das Absinken kalter Luft angetrieben. Der Jetstream
mittlerer Breite wird in der oberen Troposphäre angetroffen, wo die
Ferrell und Polar Cells aufeinander treffen.
Abbildung 6. Idealisierte Version der atmosphärischen
Zirkulation der Erde. Luft wird in den Tropen aufgeheizt und steigt auf,
treibt nach Norden, bevor sie bei ungefähr 30° Nord und Süd
in der Hadley Cell Zirkulation sinkt. Auf der Oberfläche strömt
die Luft östlich und ist unter dem Namen Passat bekannt. In den mittleren
Breiten (ungefähr 30° - 60°) wird die Zirkulation von umfangreicher
Wellenaktivität und den Hauptzugbahnen der Tiefdruckgebiete dominiert
(der Grund, warum das europäische Wetter so unbeständig ist!),
dieses Zirkulationssystem manifestiert sich als die Ferrell Cell. In hohen
Breiten kehrt die einfache, durch Konvektion angetriebene Zirkulation
zurück und wird Polar Cell genannt. Gebiete mit hohem and niedrigem
Druck auf der Oberfläche sind mit 'H' bzw. 'L'
bezeichnet.
Sie finden mehr über die Zirkulation der Atmosphäre in:
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Die Zirkulation der Meere ist ungefähr für 50% des Energietransportes
von den Tropen zu den Polen verantwortlich. Die Zirkulation wird, wie
in der Atmosphäre, durch das Aufheizen von Oberflächenwasser
in den Tropen und Abkühlen an den Polen angetrieben. Kalte Oberflächenströmungen
bewegen sich zum Äquator hin und warme Oberflächenströmungen
fließen polwärts. Das volle, groß angelegte Zirkulationsbild
des Ozeans wird thermohaline Zirkulation genannt (siehe
Abb. 15), weil sie durch Unterschiede
sowohl in der Temperatur als auch in der Salzkonzentration aktiviert wird.
Wenn Wasser verdampft oder gefriert, lässt es sein Salz zurück
wodurch das verbleibende Wasser salzhaltiger wird und damit größere
Dichte hat. Zum Beispiel, das tiefe Wasser des Nordatlantiks wird durch
Wasser in der Grönlandsee gebildet, das sowohl sehr kalt und sehr
salzig ist und deshalb sinkt und sich Richtung Äquator ausbreitet.
Dies alles bedeutet, dass die drei-dimensionale Struktur des Ozeans
sehr kompliziert ist und bis jetzt ist darüber sehr wenig bekannt.
Abb. 7 zeigt ein hoch vereinfachtes
Bild davon, wie die Meere der Welt zirkulieren. Jedes einzelne Wassermolekül
würde ungefähr tausend Jahre brauchen, um einen vollständige
Runde zu machen!
Abbildung 7. Die globale ozeanische Zirkulation
(sehr vereinfacht). Auch bekannt als ozeanisches Förderband (Oceanic
conveyor). Quelle: www.CLIVAR.org.
Der rote Teil des Conveyors stellt den zusammengenommenen Transport von
warmem Wasser in den oberen rund 1000m der Meere dar und der blaue Teil
den zusammengenommenen Transport von kaltem Wasser unter der Thermokline.
Der Ozean hat eine größere Kapazität Wärme zu speichern
als die Atmosphäre, das bedeutet, dass er langsamer als die Atmosphäre
auf Änderungen im Gleichgewicht von eintretender/austretender Strahlung
reagiert. Und dies bedeutet wiederum, dass die Temperaturen der Meere
sich langsamer ändern als die der Atmosphäre, täglich,
jahreszeitlich oder klimazeitlich gemessen.
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Die Meere und Atmosphäre wirken aufeinander in vielen verschiedenen
Arten und Weisen. Zwischen ihnen kann es, zusammengenommen, Wärme-,
Salz-, Wasser- und Momentenaustausch geben.
Wenn Wind über das Meer weht, wird Energie vom Wind (was ihn verlangsamt)
auf die oberen Schichten übertragen, ein Teil davon treibt dann die
Meeresströmung. Wasser kann leichter in warme Luft hineinverdampfen,
besonders wenn es windig ist. Mit dem Verdampfen entzieht es Wärme
aus dem Meer. Wenn es dann kondensiert und ein Wolkentröpfchen bildet,
gibt es die Wärme in die Luft ab. Dies ist eine der hauptsächlichen
Wege wie Orkane ihre Energie
bekommen.
Salz wird laufend in die Meere gebracht, durch Flüsse, die von
den Kontinenten abfließen und aus den Steinen, über die sie
fließen, gelöste Mineralien mit sich führen; das Salz
wird als Sediment auf dem Meeresboden abgelagert. Wasser, das an der Meeresoberfläche
verdampft oder gefriert, lässt das verbleibende Wasser salziger zurück,
aber Regen, der nicht salzig ist, verdünnt die Salzkonzentration
der Meeresoberfläche. Außerdem, wenn es wirklich windig ist,
können salzige Meereswassertröpfchen in die Luft geweht werden
und diese können die Basis für Wolkentröpfchen bilden.
Die Luft und das Meer tauschen ständig Wärme miteinander aus.
Da das Meer eine größere Wärmekapazität hat braucht
es länger, sich Änderungen in der eintretenden Strahlung anzugleichen
und ändert deshalb die Temperatur gewöhnlich langsamer. Dies
bedeutet, dass die Oberfläche des Meeres normalerweise eine andere
Temperatur hat als die Luft unmittelbar darüber und Wärme wird
zwischen dem Meer und der Atmosphäre übertragen.
Zwischen den Meeren und der Atmosphäre gibt es viele Feedback-Mechanismen.
Zum Beispiel, verdampfendes Wasser kann in der Atmosphäre kondensieren
und Wolken bilden. Diese reflektieren sowohl eintretende als auch hinausgehende
Strahlung (aus diesem Grund kommen einem bewölkte Nächte wärmer
vor als klare) und bestimmen so die Temperatur der Meeresoberfläche.
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Im neunzehnten Jahrhundert erklärten verschiedene Wissenschaftler
(wie Joseph Fourier), dass die Atmosphäre, genauso wie ein gewöhnliches
Treibhaus, von außen hineingestrahlte Energie speichern kann. Die
Treibhausanalogie ist nicht sehr exakt, aber der Name blieb sicherlich
hängen.
In den 1860zigern Jahren erklärte John Tyndall, dass gewisse Gase,
einschließlich Wasserdampf und Kohlendioxid (CO2 ), sichtbares
Licht nicht beeinflussen, jedoch Strahlung mit längerer Wellenlänge
absorbieren (infrarot, Wärme). Er legte nahe, dass diese Gase die
Erde isolieren.
Der eigentliche Prozess arbeitet wie folgt (siehe Abb.
2): sichtbares, eintretendes Sonnenlicht wird reflektiert (zum Beispiel
durch Wolken oder Flugzeuge) oder durchquert ungehindert die Atmosphäre
und wird durch die Erdoberfläche absorbiert, und heizt sie dadurch
auf. Die Erde strahlt Wärme von der Oberfläche zurück in
die Atmosphäre, wo sie entweder zurück ins Weltall gehen kann
oder wieder reflektiert wird, oder sie kann durch den in der Atmosphäre
anwesenden Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase
absorbiert werden, weil sie nun eine längere Wellenlänge als
zuvor hat. Während die Wasserdampf-, Methan-, Kohlendioxidmoleküle
die langwellige Strahlung absorbieren, heizen sie sich auf und, darauffolgend,
strahlen sie wieder langwellige Strahlung in allen Richtungen aus. Ein
Teil geht ins Weltall verloren, aber ein Teil davon wird auch zur Oberfläche
zurückgestrahlt und wärmt sie wieder auf.
Dieser natürlich stattfindende Prozess hilft, die Erde warm genug
zu halten, sodass flüssiges Wasser existieren kann. Ohne die Treibhausgase
würde die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche
nur -17°C erreichen, ungefähr 33°C kälter als sie tatsächlich
ist.
Nun, was geschieht, falls die Konzentrationen dieser isolierenden Gase
ansteigen? Wir könnten erwarten, dass der oben beschriebene Prozess
stärker wird. Dies ist tatsächlich was der schwedische Nobelpreisträger,
der Chemiker Svante Arrhenius , im Jahr 1896 tat. Mit seiner Kenntnis,
wie CO2 die Wärmestrahlung von der Erdoberfläche
absorbiert, berechnete er was passieren würde, falls sich die CO2
-Menge in der Atmosphäre verdoppeln würde. Er schätzte,
dass eine Verdoppelung des CO2 global gesehen zu einem durchschnittlichen
Anstieg der Oberflächentemperatur von 2°C führen würde.
Dies entspricht modernen Voraussagen.
Obwohl dieser Ansatz immer noch eine gute erste Annahme ist, wird darin
das Klimasystem unter Abwesenheit jeglicher Feedback-Mechanismen
in Betracht gezogen. Feedbacks sind Prozesse, in denen Outputs vom Prozess
eine Wirkung auf die Inputs zu dem gleichen Prozess haben. Manchmal sind
Feedbackprozesse wirksam, um eine Änderung auszugleichen oder zu
hemmen (negatives Feedback) und manchmal sind sie wirksam, eine Änderung
zu verstärken (positives Feedback). Ein Beispiel zum negativen Feedback
ist die Erhaltung der Körpertemperatur: wenn man zu warm wird, löst
man verschiedene Mechanismen aus (z.B. Perspiration) um sich abzukühlen
und umgekehrt. Ein weitverbreitetes Beispiel des positiven Feedbacks wird
oft mit verstärkter Musik oder Sprache in Verbindung gebracht, wenn
das Mikrofon zu dicht an einen Lautsprecher aufgestellt wird ..... jemand
spricht / singt / spielt in das Mikrofon, das Geräusch wird verstärkt
und kommt aus dem Lautsprecher. Wenn ein Teil dieses verstärkten
Geräuschs in das Mikrofon zurückgeht, wird es erneut verstärkt,
usw. usw. und das Endresultat ist ein ohrenbetäubendes Heulen.
Das Klimasystem weist viele Beispiele des Feedbacks auf. Wenn die Atmosphäre
wärmer wird, schmilzt das Eis. Eis reflektiert eine Menge der eintretenden
Sonnenenergie, d.h. wenn es schmilzt, wird weniger reflektiert, mehr wird
durch die Erde absorbiert und die Atmosphäre wird wärmer; ein
positives Feedback. Andrerseits, wenn sich mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre
befindet, wachsen manche Pflanzen schneller, absorbieren mehr Kohlendioxid
und reduzieren zum Schluss seinen Betrag in der Atmosphäre; ein negatives
Feedback.
Wegen der Kompliziertheit des Klimasystems, weil Feedbacks in ihr anwesend
sind, müssen wir versuchen, das ganze System so gründlich wie
möglich darzustellen, um die möglicherweise vorkommenden Änderungen
zu simulieren. Wir müssen in der Lage sein zu verstehen wie und wo
Feedbacks wirken und wie groß sie sind.
Man kann mehr über mögliche Feedbacks von ansteigendem Kohlendioxid
in
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Wolken und Niederschläge (Regen oder Schnee, je nachdem wo man
ist) bilden sich vorwiegend dort, wo warme, feuchte Luft gezwungen ist
aufzusteigen, Während sie aufsteigt, dehnt sie sich aus und kühlt
ab und die Wasserdampfmenge, die gehalten werden kann, wird reduziert.
Überschüssiger Wasserdampf kondensiert und bildet Tröpfchen,
die wir als Wolken sehen, und sie können groß genug werden,
um auf die Erdoberfläche als Regen oder Schnee zu fallen. Abb.
8 zeigt, dass die Hauptgebiete aufsteigender Luft sich in den Tropen
und mittleren Breiten (etwa 50°-60°) befinden, während die
Hauptgebiete absinkender Luft, die Subtropen und Pole, trockene, dürre
Zonen sind.
Abbildung 8. Satelliten Wolkenbild, 1830 GMT am
22/4/2003. Copyright 2003 EUMETSAT.
In den Tropen ist das Aufsteigen heftig und es bilden sich Kumulonimbus-Wolken
(Gewitterwolken), die über 10 km Höhe erreichen und sich häufig
zu Bündeln gruppieren so dass, in Abb 8, die
Tropen klar durch eine lange Linie von Wolken definiert sind. Sie
bilden sich vorzugsweise über den Meeren, wo eine Quelle von warmem
Wasser zum Verdampfen vorhanden ist. In den mittleren Breiten ist das Aufsteigen jedoch mehr
örtlich begrenzt und niedriger, was zu flacheren, individuellen Kumuli
führt.
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Wenn man Abb. 9, betrachtet, kann
man das tägliche Schema des Aufwärmens und Abkühlens sehen.
Der heißeste Teil der Landoberfläche bewegt sich im Laufe des
Tages nach Westen. Man kann auch sehen, dass während des Tages die
Oberflächentemperatur des Meeres sich nirgends soviel ändert
wie auf dem Land (besonders in der Mitte eines großen Kontinentes,
wie Afrika), weil das Aufwärmen / Abkühlen mehr Zeit braucht.
Abbildung 9. Temperaturfelder vom Modell climateprediction.net
bei stündlichen Intervallen über einen Tag. Sie sollten sehen
können, dass sich das Land mehr erwärmt und abkühlt als
die Meere.
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Der jahreszeitliche Zyklus in der Atmosphäre wird von der Tatsache
aktiviert, dass die Erdachse nicht im rechten Winkel zur Sonne steht (die
Abweichung von der Senkrechten ist 23°). Dies bedeutet, dass, zu verschiedenen
Zeiten des Jahres, die meiste eintretende Sonneneinstrahlung in unterschiedlichen
Breiten vorkommt. An den Äquinoktien steht die Sonne am Himmelsäquator,
zur Zeit der Juni-Sonnenwende steht die Sonne über dem Wendekreis
des Krebses und zur Zeit der Dezember-Sonnenwende steht sie über
dem Wendekreis des Steinbocks. Dies bedeutet, dass die nördliche
Hemisphäre im Juni, Juli und August (Sommer der nördlichen Hemisphäre)
wärmer als die südliche Hemisphäre ist. Genauso ist die
südliche Hemisphäre im Dezember, Januar und Februar wärmer.
Diese Monate liegen nicht symmetrisch um den Wendekreis (zum Beispiel,
wir sprechen nicht von der November, Dezember, Januar Jahreszeit), weil
das Klimasystem gewöhnlich hinter der Sonne zurückbleibt; Aufwärmen
und Abkühlen dauert eine Weile.
Abbildung 10. Temperaturfelder vom Modell climateprediction.net
bei monatlichen Intervallen über ein Jahr. Sie sollten sehen können,
dass die ITCZ (durch die höchste Temperatur gekennzeichnet) zwischen
den Wendekreisen des Krebses und Steinbocks pendelt.
Der jahreszeitliche Zyklus hat auf das Klima viele Einwirkungen. In
der Abb. 10, sollte man die Verschiebung
der ITCZ ITCZ nordwärts
und südwärts mit der Jahreszeit erkennen können. Das ganze
damit verbundene allgemeine atmosphärische Zirkulationsschema verlagert
sich damit. Es gibt außerdem Wirkungen in kleinerem Maßstab,
zum Beispiel die Monsune. Tropische
Zyklone werden nur angetroffen, wenn die Meere am wärmsten sind,
am Ende des Sommers.
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Die Verteilung von Land und Meer verzerrt das einfache Bild der globalen
Zirkulation; Land erwärmt und kühlt schneller ab als Wasser,
welches in großem Maßstab gesehen zum asiatischen Monsun führt, aber in kleinerem Maßstab
zu Brisen, ein häufiges Phänomen an der Küste, wo der Wind
während des Tages vom Meer her weht aber während der Nacht vom
Land her. Das Vorhandensein der Kontinente, die das Meer trennen, unterbrechen
offensichtlich die Meereszirkulation. Die Anwesenheit von Gebirgszügen
lenken die atmosphärische Strömung ab (zum Beispiel, der Himalaja
beeinflusst das Monsunbild), während Niederschlagsmodelle in hohem
Maße durch Land-Meergegensätze, kontinentale Landmassen, Gebirgszüge
und so weiter bestimmt werden.
In der südlichen Hemisphäre gibt es viel weniger Land als
in der nördlichen Hemisphäre, d.h. die atmosphärische Zirkulation
ist viel einfacher. Zum Beispiel, die
extra-tropische Zyklonenzugbahnen
um die Erde sind kontinuierlicher.
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Die Tropen, das Gebiet zwischen den Wendekreisen des Krebses und des
Steinbocks, haben ein Klima, das durch die mit der intertropischen Konvergenzzone
(Inter-Tropical Convergence Zone, die ITCZ)
verbundenen Konvektion im großen Umfang beherrscht wird. Dies verschiebt
sich mit der Jahreszeit, dementsprechend,
welche Breite der Sonne am nächsten ist. An den Äquinoktien
ist die Sonne am nächsten am Äquator, zur Zeit der Juni-Sonnenwende
steht die Sonne über dem Wendekreis des Krebses und zur Zeit der
Dezember-Sonnenwende steht sie über dem Wendekreis des Steinbocks.
Der schnellste Aufstieg warmer Luft, verbunden mit der Bildung von hochauftürmenden
Kumulonimbuswolken, wird an der ITCZ angetroffen. Diese sind oft die Quelle
starken Regens und heftiger Gewitter in den Tropen.
Tropisches Klima ist normalerweise heiß und feucht und zeigt gewöhnlich
weniger jahreszeitlich bedingte Temperaturabhängigkeit als das Klima
außerhalb der Tropen. Andrerseits, andere Klimacharakteristika wie
z.B. Niederschlags- und Windschemata, können deutliche Regelmäßigkeit,
wie die monsuns, aufweisen.
Die dramatischsten Wettersysteme, die in den Tropen vorhanden sind,
sind tropische Zyklone: sie werden im Atlantik, Karibischem
und östlichem Pazifik Hurrikan genannt, im Indischen Ozean Zyklone
und Taifun im westlichen Nordpazifik. Sie sind Tiefdrucksysteme, typischerweise
200 – 2000 km breit mit Windgeschwindigkeiten größer
als 120 km/h. Sie bestehen aus tiefen Kumulonimbuswolken , bis zu 12 km
hoch, die um ein zentrales Auge wirbeln, wo die Luft sinkt. Sie bilden
sich über warmen tropischen Meeren, können sich jedoch äquatorwärts
von 5° an nicht bilden, da die Corioliskraft
zu schwach ist. Sie werden sehr schnell schwächer, wenn sie über
Land gehen und von ihrer warmen Wasserquelle abgeschnitten sind.
Abbildung 11. Orkan Lili, 2/10/2002 im
Golf von Mexico.
Das von uns benutzte Modell ist nicht hervorragend beim Produzieren
von Hurrikanen, im wesentlichen weil das Gitter
zu grob ist, damit die entsprechenden Prozesse funktionieren.
Der Monsun ist ein anderer
wichtiger Bestandteil des tropischen Klimas und ist eine Folge der Land
/ See Unterschiede und der Jahreszeiten.
Kontinentale Landmassen kühlen ab und erhitzen sich schneller als
Meere, weil ihre thermische Wärmekapazität niedriger ist. Dies
bedeutet, dass die Luft über den Kontinenten im Winter kälter
als die Luft über den Meeren ist. Die gleichen Prozesse, die im großen
Maßstab die atmosphärische Zirkulation bewirken, treten dann
in Funktion und es besteht Aufstieg über den Meeren, Sinken über
den Kontinenten und Strömen auf Oberflächenniveau von den Kontinenten
zu den Meeren. Im Sommer geschieht das Umgekehrte. Die jahreszeitlichen,
sich umkehrenden Winde heißen Monsun (vom arabischen Wort 'mausim'
für Jahreszeit), und beeinträchtigen am meisten den Indischen
Ozean und westlichen tropischen Pazifik. Das Monsunschema und im Großen
die atmosphärische Zirkulation wirken aufeinander, das Monsunschema
wird durch die Orographie (Beschreibung der Reliefform eines Landes, zum
Beispiel der Himalaja) beeinflusst, und zusammen erzeugt dies ein kompliziertes
Wetterbild in Süd-West-Asien.
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Die mittleren Breiten (grob 30° - 60°) werden durch die Wettersysteme
beherrscht, die sich bilden, wenn die Hadley Cell instabil wird und in
eine Reihe sich abwechselnder Nieder- und Hochdrucksystemen zerfallen.
Die Gebiete, in denen sich diese Systeme konzentrieren, sind als Zyklonenzugbahnen
(storm tracks) bekannt. In der südlichen Hemisphäre, wo es wenig
Land gibt, ist der Storm Track ziemlich kontinuierlich überall auf
der Erde. Aber in der nördlichen Hemisphäre findet man Storm
Tracks nur über den Meeren an. Dies ist darin begründet, weil
über der unebenen Landoberfläche die Reibung viel größer
ist und Wind, der darüber weht, sich verlangsamt. Abb.
12 zeigt die Storm Tracks der nördlichen Hemisphäre.
Abbildung 12. Die Storm Tracks in der nördlichen
Hemisphäre im Winter (Dezember-, Januar- und Februardurchschnitt
zwischen 1979 und 1997). Die dargestellte Menge ist ein Maß der
kinetischen Energie in der Luft assoziiert mit den Stürmen. Daten
von den ERA15 Beobachtungsunterlagen.
Das Klima in mittleren Breiten ist stark jahreszeitlich bedingt; am
wärmsten, wenn die Sonne ihren höchsten Stand hat (siehe auch
Abb. 1) zur Sommersonnenwende. Es
wird außerdem von von Land-
und Seeformen Seeformen beeinflusst. Britannien ist wärmer als die
meisten Orte bei einer vergleichbaren Breite dank der Energie, die durch
die nordatlantische Strömung
und die Westwinde polwärts befördert wird. Es hat auch einen
viel kleineren jahreszeitlichen Zyklus als, zum Beispiel, Siberien, weil
es von Wasser umgeben ist, das auf Änderungen in der Sonneneinstrahlung
langsam reagiert.
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Polarzonen haben die geringste Sonneneinstrahlung. Innerhalb des nördlichen
/ südlichen Polarkreises herrscht einige Zeit im Jahr vollkommene
Dunkelheit. Die Eisdecken haben selbst wichtige Feedbacks auf das Klimasystem,
weil sie stark reflektieren; eintretende Sonnenstrahlung wird ins Weltall
zurückreflektiert bevor sie absorbiert wird (siehe Abb.
2). Das Gefrieren von Wasser am Rande der polaren Eisdecken ist ein
sehr wichtiger Mechanismus, der die thermohaline Zirculation aktiviert.
Wegen der vorherrschend sinkenden Luft (siehe Abb.
6)gibt es in den polaren Regionen sehr wenig Regen oder Schnee. Im
Winter ist es ständig dunkel und sehr kalt. Im Sommer ist es ständig
hell und nicht ganz so kalt!
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Das Klima der Erde ändert sich unaufhörlich als Antwort auf
Veränderungen in der Sonneneinstrahlung, den Formen der Kontinente,
der Staubmenge in der Atmosphäre, der chemischen Zusammensetzung
der Atmosphäre und vielen anderen Faktoren.
Einer der Faktoren, von dem man glaubt, dass er die Oberflächentemperaturen
beeinträchtigt, ist die atmosphärische Konzentration von Kohlendioxid.
Kohlendioxid ist ein 'Treibhausgas'. Dies bedeutet, es reflektiert nicht
sehr die eintretende Sonnenstrahlung, aber es absorbiert stark die austretende,
langwellige thermische Strahlung und strahlt diese wieder zur Oberfläche
aus und erwärmt somit die Atmosphäre.
In den vergangenen 200 Jahren, seit die industrielle Revolution begann,
hat man einen Anstieg in der atmosphärischen Konzentrationen von
Kohlendioxid gesehen. Die Ursache liegt hauptsächlich im Verbrennen
von fossilen Brennstoffen. Der Rest ist zurückzuführen auf Änderung
in der Landbenutzung, wie z.B. Entwaldung. Abb.
13 zeigt die atmosphärische Konzentration von Kohlendioxid in
den vergangenen 1000 Jahren (Daten rühren von Eiskernen, direkten
Messungen in den letzten Jahren, usw. her, falls Sie daran interessiert
sind, lesen Sie 'The two-mile time machine' von Richard B. Alley) und
verschiedene Schätzungen darüber, wie sich Kohlendioxidkonzentrationen
in den nächsten 100 Jahren verhalten werden , davon abhängig
wie wir auf die Gesetzgebung bezüglich Kohlenstoffemission reagieren.
Die in den Experimenten des climateprediction.net verwendeten
normalen und verdoppelten CO2 - Konzentrationen sind gekennzeichnet.
Abbildung 13. Die globale atmosphärische Konzentration
von CO2 in ppm, über die vergangenen 1000 Jahre gemessen
(links) und für die nächsten 100 Jahre geschätzt (rechts).
Quelle: IPCC Third Assessment Report. Die in den Experimenten climateprediction.net
verwendeten CO2 – Konzentrationen, 282ppm und 564ppm,
sind gekennzeichnet.
Wissenschaftler sind sich noch immer im Unklaren darüber, wie das
Erdklimasystem auf solche Änderungen im Kohlendioxid und auf andere
Änderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre reagieren wird.
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Abbildung 14. . Die Struktur der Atmosphäre.
Luft steigt in der Inter Tropical Convergence Zone (ITCZ) zum oberen Ende
der Troposphäre, dann breitet sie sich polwärts aus. Jet-streams
werden gerade unter der Tropopause (Interface zwischen der Troposphäre
und der Stratosphäre) wo die Hadley und Ferrell, oder Ferrell und
Polar Cells konvergieren. Die Oberflächengebiete mit Hoch- und Niederdruck
sind dargestellt. In der Stratosphäre ist die Luft viel mehr beständig
und weniger gut gemischt als in der Troposphäre.
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Abbildung 15. Vereinfachtes Modell der thermohalinen
Zirkulation in den Meeren. Unter der gut gemischten, warmen Oberflächenschicht
befindet sich eine Thermokline; eine Zone, in der die Temperatur mit der
Tiefe schnell abfällt. Darunter ist das kalte, beständige tiefe
Meer.
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